Alte, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser, Garten- und Teichlandschaften sowie alte
Baumbestände und eine große Wiese mit einer Gesamtfläche von ca. 5 Hektar schaffen
eine Location, die ihres Gleichen sucht.

 

Der alljährlich am letzten Aprilwochenende stattfindende historische Mittelaltermarkt
findet bereits seit 2009 in Venne statt und ist mittlerweile fester Bestandteil im Veran-
staltungskalender des Dorfes.


Anfänglich fand der Markt als kleines Treffen interessierter Mittelalterfans auf dem
örtlichen alten Bolzplatz hinter der Reithalle statt, wurde aber schnell so groß, dass
bereits im 3. Jahr der Platz nicht mehr ausreichte. Jetzt war es bereits ein richtiger
Markt mit vielen Teilnehmern und sehenswerten Attraktionen.


Also mußte ein neuer, größerer Standort her und die Mühleninsel bot sich dafür
natürlich idealerweise an.

 

Die Idee einiger begeisterter Fans, einen Mittelaltermarkt zu organisieren und durchzu-
führen war so erfolgreich, daß im Jahre 2014 ein eingetragener Verein gegründet
wurde, der heute bereits über 60 Mitglieder hat und stetig wächst.

 

Die Schwerpunkt, den der Verein verfolgt, liegt natürlich in der Organisation des
jährlich stattfindenden Mittelaltermarkts. Dabei wurden bereits in der Vergangenheit
viele Kontakte und Freundschaften zu anderen Mittelaltervereinen und -Veranstaltungen
geknüpft und gepflegt.


Es ergaben sich im Laufe der Jahre sehr viele neue Ideen und Möglichkeiten, den
Markt immer attraktiver für die Besucher, Teilnehmer und Mitglieder zu gestalten,
so daß die Besucherzahl stetig wuchs.

 

Heute sind über 8.000 begeisterte Besucher das bisherige Ergebnis dieser einfachen
Idee.

 

Neben dem eigenen Mittelaltermarkt organisiert der Verein mittlerweile auch die Teilnahme
an anderen Mitelaltermärkten. Ein eigens dafür von den Mitgliedern gebautes Heerlager
repräsentiert den Verein und seine Aktivitäten.


Auch Rückschläge gehören dazu...

Im Jahr 2014 fand der Mittelaltermarkt wie gewohnt im April auf der Mühleninsel statt.
Alle Zeichen standen auf Erfolg. An den Tagen vor Beginn wurde fleißig aufgebaut und
der Platz liebevoll hergerichtet. Die Teilnehmer kamen zum Teil von sehr weit her und die
Stimmung und Vorfreude auf ein erfolgreiches und schönes Mittelalterwochenende
war sehr gut.
Bereits zum Marktbeginn am Samstagmorgen füllte sich der Platz mit Besuchern und
es schien so, als sollten alle bisherigen Besucherzahlen weit übertroffen werden.

Doch dann kam der Regen!

Wolkenbruchartige Gewitterschauer brachen über den Markt, die Heerlager und die
Besucher ein. Im Nu waren die meisten Besucher verschwunden, die Wege unzu-
gänglich und die Lager im Wasser versunken.
Alle für den Nachmittag und Abend geplanten Vorführungen fielen im wahrsten Sinne
ins Wasser.

Das Unwetter dauerte die ganze Nacht und den darauf folgenden Sonntag an.
Alle Helfer, die örtliche Feuerwehr und die Teilnehmer versuchten, den Schaden zu
begrenzen - vergeblich.

Aber es blieben fast alle Teilnehmer gutgelaunt standhaft und brachen nicht ihre
Zelte ab. So konnten am Sonntagnachmittag doch noch einige Vorführungen stattfinden
und die Besucher, die sich nicht vom Regen abschrecken ließen waren auch zufrieden.

Trotz dieses herben Rückschlags für den Verein war eines doch äußerst erfolgreich:
Die Teilnehmer und Besucher ließen vielfach verlauten:

Wir kommen nächstes Jahr wieder - das steht fest!

Die Vergangenheit war lehrreich für die Zukunft

Im Laufe des Jahres 2014 sind bereits viele Neuheiten zum Tragen gekommen.
So wurde zum Beispiel eine Scheune angemietet, in der die Zelte und Gerätschaften
des Vereins trocken untergebracht werden können.


Anliegend wird zur Zeit eine Schmiede errichtet, in der zukünftig eigene Gerätschaften
hergestellt und repariert werden können.

 

Die Vorbereitungen für den Mittelaltermarkt 2015 sind bereits in vollem Gange.
Die Rahmenbedingungen für die Nutzung der Mühleninsel sind bereits vertraglich
fixiert worden und viele Teilnehmer haben ihr Kommen zugesichert.
Eine Informationsbroschüre wird zur Zeit erstellt.

Großer Dank allen Helfern und Sponsoren.

 

Der Verein wird tatkräftig von Sponsoren und Helfern unterstützt. Wir möchten an dieser
Stelle nicht versäumen, allen Helfern und Sponsoren herzlich zu danken.

Neu ist auch unser Sponsoren-Ausweis
Mit einer Partnerschaft „nobilis patroni nostri clava“ tragen Sie ein Stück zum
Gelingen unserer Aktivitäten bei. Im Gegenzug erhalten Sie von uns Ihren
personlichen SPONSOREN-AUSWEIS mit dem Sie:

- freien Eintritt für bis zu 4 Personen auf unserem Veranstaltungen erhalten,

- in unserem V.I.P.-Stand vorzüglich verköstigt werden,

- laufend über unsere Aktivitäten im monatlichen Vereinsblatt informiert werden,

- gerne als Gast mit unserem Heerlager andere Mittelalterevents besuchen und
    erleben können.

Der SPONSOREN-AUSWEIS ist für jeweils 1 Kalenderjahr gültig und wird
für einen Betrag in Höhe von 100.- € mit einer entsprechenden Spenden-
quittung überreicht.

Wir freuen uns, Sie als neuen „nobilis Patroni“ begrüßen zu dürfen.

Für den kommenden Mittelaltermarkt 2015 ist deshalb ein Partnerzelt geplant, in dem
wir unsere Unterstützer mit kleinen Überraschungen herzlich Willkommen heißen.

Einen besonderen Dank möchten wir der Presse aussprechen, die uns bisher immer
mit sehr positiven und ausführlichen Berichten und Bekanntmachungen unterstützte.
Auch für die Zukunft hoffen wir auf gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

...nobilis Patroni werden

 

 

Eine neue Taverne entsteht

Im Winter 2015/16 wurde eine neue vereinseigene Taverne geplant und gebaut.

 

 

 

Für die seitlichen Füllungen wurden Weidentriebe geschnitten und anschließend in Rahmen geflochten. Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich beim Heimat- und Wanderverein Belm für ihre freundliche Unterstützung...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...eine aussergewöhnliche Form und reichliche Schnitzarbeiten verschönern die neue Taverne...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...auch die Kleinsten waren begeistert im Einsatz...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...wie man sieht, kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen :-)

 

 

Der Mittelaltermarkt Venne e.V. zu Besuch bei den Wikingern

 

Wer als Darsteller auf Mittelaltermärkte fährt, tut dies, weil er sich für Geschichte interessiert. So hat auch unseren Verein neben dem Spaß an der Organisation unseres eigenen Marktes Ende April in Venne das Interesse am Leben im Mittelalter zusammengeführt.

Unsere eigene Darstellung widmen wir der Zeit der Wikinger, die nicht nur die blutrünstigen Piraten waren, als die sie immer wieder dargestellt werden. Sie waren schon vor 1000 Jahren geschickte Handwerker, hervorragende Händler, und wagemutige Seefahrer. Unser Interesse gilt vor allem dem Leben in den Familien sowie den Handwerkskünsten. Nach kleinere Projekten wie dem Bau von Zelten und Verkaufsständen für unseren Markt, dem Bau und Nutzen einer Schmiede sowie dem Nähen unserer eigenen Wikingerkleidung, haben wir jetzt ein großes Projekt ins Auge gefasst: den Bau eines Wikingerbootes.

Die Wikingerschiffe begeistern durch ihre extrem hohe Gebrauchstauglichkeit. Sie waren genauso hochseetauglich wie geeignet für die Fahrt durch flache Flüsse. So konnten die Wikinger sowohl Amerika als auch Paris einen Besuch abstatten.

 

Unser neues Projekt haben wir zum Anlass genommen, uns auf einer Exkursion dem Leben und Treiben der Wikinger zu widmen. Ende Oktober haben sich 13 Mitglieder des Vereins auf den Weg in den hohen Norden Deutschlands bis fast nach Dänemark gemacht.

Unser erstes Ziel war die Museumswerft in Flensburg. Hier werden seit 1996 historische Boote und Schiffe gebaut. Darunter waren auch drei Wikingerschiffe.  Obwohl wir nur eine einstündige Führung gebucht hatten, war der Bootsbaumeister der Werft so freundlich, uns zweieinhalb Stunden lang Rede und Antwort zu stehen. Alleine diese Besichtigung war es schon wert, die lange Reise anzutreten. Wir haben jede Menge Informationen sammeln und auch die Arbeit mit den historischen Werkzeugen selbst ausprobieren können.

Den Rest des Tages haben wir uns mit dem Leben der Wikinger in einer der größten Handelsmetropolen der damaligen Zeit beschäftigt: Gegenüber von Schleswig am Haddebyer Noor liegt Haithabu, eine Handwerks- und Handelsstadt der Wikinger, die schon im 9. Jahrhundert mindestens 1000 ständige Einwohner hatte. Mit den reisenden Händlern reichte die Einwohnerzahl wahrscheinlich an die von Venne heran. Neben dem Museum, das eine sehr interessante Ausstellung über das Leben in Haithabu und die Handelsbeziehungen der Wikinger beherbergt, wurde ein Teil des Ortes wieder aufgebaut. Auch hier hatten wir eine Führung gebucht, die uns das Leben der Wikinger anschaulich näher bringen konnte.

Nach diesem umfangreichen Programm fehlten uns beim gemeinschaftlichen Abendessen keine Gesprächsthemen.

Der nächste Tag führte uns noch weiter zurück in der Geschichte. In Schloss Gottorf in Schleswig befindet sich die Sonderausstellung zum Nydamboot, das schon ca. 1700 Jahre alt ist. Es war faszinierend, vor diesem erstaunlich gut erhaltenen Holzschiff zu stehen. So, wie es in der Halle aufgebaut war, konnte man sich bildlich vorstellen, wie die Seeleute an den Rudern sitzen. Den guten Erhaltungszustand verdanken wir der Tatsache, dass das Boot zusammen mit anderer Kriegsbeute in einem See bei Nydam versenkt wurde. Zu den umfangreichen Ausstellungen, die in dem Museum zu besichtigen sind, gehören auch weitere Fundstücke aus den Ausgrabungen rund um das Nydamboot. Ganz Mutige haben sich auch die Moorleichen angesehen, die dem gleichen Fundort entstammen.

Auf unserer Exkursion haben wir eine Menge über die Wikinger und den historischen Bootsbau gelernt. Jetzt gilt es, das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Wer uns bei unserem Projekt unterstützen möchte, sei es durch tatkräftige Hilfe, sei es durch Geld- oder Sachspenden oder auch durch das Zurverfügungstellen einer Bauhalle, ist herzlich willkommen. Wir suchen nicht nur handwerklich begabte Menschen, sondern auch z.B. jemanden, der einen Internetauftritt erstellen und pflegen kann, oder einen Fotografen, der die einzelnen Bauphasen in aussagekräftigen Bildern festhält. Wer Interesse an dem Projekt hat, meldet sich bitte bei: Astrid von Höveling, Tel. 05476 9199790, E-Mail ibvh@web.de.

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